30. Mai 2022

Sherlock Holmes an der Laupenstrasse

HR-Blog
Share

Hier erfahren Sie, welchen Fall Sherlock Holmes im GARAIO Büro zu lösen hat und welche Rolle Christian Strähl dabei innehat. 

London, George-Street, Juni 1895.  

Gräfin Hutchinson schreitet eiligen Schrittes Richtung Taylorstreet, um einen Gegenstand von unschätzbarem Wert aus einem Bankschliessfach abzuholen 

Dort angekommen führt sie der Bankangestellte in den Raum mit den Schliessfächern. Er holt das Schliessfach mit dem auf dem Schlüssel eingravierten Nummer. Die Gräfin nimmt den Schlüssel. Doch der Schlüssel passt nicht. Die Farbe weicht aus dem Gesicht der Gräfin Hutchinson. Nochmals versucht sie den Schlüssel in das Schlüsselloch zu stecken. Der Schlüssel passt nicht. Panik steigt in das Gesicht der Gräfin. Ihre Hände beginnen zu zittern. Nochmals prüft sie, ob die Schlüsselfachnummer korrekt ist. Die Nummer stimmt überein. Das Tresorfach bleibt geschlossen.  

Ein Fall für Sherlock Holmes. Hat jemand den Schlüssel böswillig ausgetauscht? Hat etwa die Bank die Schliessfächer manipuliert? Oder hat die Gräfin Hutchinson in ihrer Eile etwa den falschen Schlüssel eingesteckt? 

Szenenwechsel.  

Bern, Laupenstrasse, Mai 2022.  

Herr Hofstetter möchte sich einloggen auf die Collaboration-Plattform, um Daten von unschätzbarem Wert abzurufen. Das Login klappt nicht. Es erscheint eine Fehlermeldung. Die Farbe weicht aus dem Gesicht von Herrn Hofstetter. Mit zitternden Händen greift Herr Hofstetter zum Telefon und wählt die Nummer des internen Service-Desks. Der Service-Desk versucht alles, kann das Problem jedoch nicht lösen. Der Service-Desk wendet sich an die Lieferantin der Plattform GARAIO. 

Das ist ganz klar ein Fall für den Service Manager von GARAIO. Liegt ein Problem mit der Applikation vor? Gibt es eine Fehlfunktion auf dem Server? Oder handelt es sich um ein lokales Problem auf dem Laptop von Herrn Hofstetter?

Spurensuche im Support

Tatsächlich gleicht mein Arbeitsalltag als Service Manager im Bereich SharePoint/M365 des Öfteren einer Spurensuche aus den Romanen von Arthur Conan Doyle. Wie in einer Detektivgeschichte gibt es bei einem Supportfall Verdächtige: Dies kann beispielsweise ein fehlerhafter Programmteil oder ein dysfunktionales Gerät sein. Auch beim Supportfall gilt es, die Spur zurückzuverfolgen, in dem versucht wird, das Problem zu wiederholen. Und schliesslich sind Zuhören, Beobachten und die richtigen Fragen stellen entscheidende Fähigkeiten zur Auflösung des Falles. Zu meinem Glück kann ich auf ein tolles Team aus kompetenten Entwicklern und Software Architekten zurückgreifen, welches mich bei dieser «Detektivarbeit» unterstützt.  

Die Arbeit als Service Manager ist aber – zumal die die Applikationen von GARAIO sehr zuverlässig funktionieren – nur ein Teil meines Arbeitsalltages. Als Single Point of Contact (SPOC) bin ich die erste Anlaufstelle des Kunden. Nebst der Aufnahme von Supportfälle nehme ich auch neue Anforderungen des Kunden auf und koordiniere die Umsetzung des nächsten Releases. Dies betrachte ich als den präventiven Teil meiner Arbeit: Durch eine saubere Anforderungserhebung, eine realistische Release-Planung und ein intensives Testing werden hier bereits spätere Supportfälle vermieden. 

Präventiven Charakter hat auch meine Rolle als Consultant, welche ich aktuell beispielsweise in einem Datenmigrationsprojekt auf die M365-Plattform wahrnehme: Durch den korrekten Aufbau der späteren M365-Struktur und proaktive Unterstützung beim Umgehen möglicher Stolpersteine können bereits in der Startphase zahlreiche spätere Probleme vermieden werden. 

Vielfältige Aufgaben und ideale Unterstützung

Als Service Manger, Projekt Manager und Consultant gleicht somit kein Arbeitstag dem anderen und jeder Tag kann einige Überraschungen bereithalten. Jederzeit kann ein dringender Supportfall eintreffen. Dies bedeutet dann: Alles stehen und liegen lassen und ran an die Detektivarbeit.   

Alle diese verschiedenen Rollen unter einen Hut zu bringen sowie die Lösung von zum Teil komplexen Supportfällen braucht jedoch Energie. Umso wichtiger ist für mich darum der Ausgleich neben der Arbeit. Die flexiblen Arbeitsmodelle sowie die Homeoffice-Möglichkeit von GARAIO kommen mir dabei entgegen. So kann ich meine Arbeitstätigkeit mit meiner Vereinstätigkeit in einer Brass Band perfekt in Einklang bringen. Durch die zwei bis drei Homeoffice-Tage pro Woche und den dadurch gesparten Reiseweg bleibt öfters Zeit für eine Fahrradtour am Abend.  

Auch die persönliche und berufliche Weiterentwicklung kommt nicht zu kurz: Mit der Unterstützung von GARAIO konnte ich im vergangenen Jahr das CAS «Requirements Engineering und CAS AI for Business» absolvieren. Die zahlreichen erlernten Tools und Methoden kann ich nun optimal in meinen Arbeitsalltag einbringen. Somit freue ich mich auf zukünftige Projekte und bin bereits gespannt, was der nächste Fall bringen wird. 

Consultant / Project Manager / SPOC
christian.straehl@garaio.com
+41 58 310 71 30
Kommentar schreiben...