16. Juni 2021

Der kommunikative Kundenspezialist

HR-Blog
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Als Kind träumt er vom Fliegen, landete schliesslich in der IT-Branche und hebt als Chief Customer Officer bei GARAIO seit acht Jahren wieder richtig ab: Renato Parisato liebt herausfordernde Aufgaben und den engen Kontakt mit Kunden.

Renato Parisato redet gern, viel und gut – beruflich und privat liebt er den Austausch mit unterschiedlichen Menschen. In seinem Job als Kundenversteher, Berater, Verkäufer und Teamleiter ist diese Kommunikationsfähigkeit auch äusserst wichtig: «Von meiner Arbeitszeit verbringe ich sicher fast 80 Prozent im Dialog», sagt der CCO von GARAIO und lächelt in die Teams-Kamera. Genau deshalb freut er sich natürlich auch sehr auf eine Zeit, in welcher der Anteil von Face-to-Face Kommunikation wieder zu- und der von virtuellen Meetings abnimmt.

Perfekter Match mit GARAIO

«Meine Leidenschaft ist die Interaktion mit Menschen», sagt der CCO über sich selbst. Diese Interaktion richtet sich natürlich vor allem gegen aussen zu den Kunden, doch auch intern ist Kommunikation von Bedeutung. «Die Kultur von GARAIO hat mich vor acht Jahren schon im Bewerbungsprozess überzeugt und tut das immer noch», erinnert er sich, «hier sind wir offen, transparent, ehrlich, hilfsbereit und stehen füreinander ein.» Er sehe jeden Tag Menschen, die mit Leidenschaft und Feuer in den Augen ihre Themen bearbeiten. «GARAIO und ich, das ist nahezu ein 100-prozentiger Match», sagt Parisato überzeugt. Genau deshalb ist er auch nach acht Jahren noch leidenschaftlicher GARAIANER. Dieses gemeinsame Fundament und Verständnis sei für ihn essentiell: «Wenn man sich in einem Unternehmen wirklich wohlfühlt, dann ist das mehr als die halbe Miete.» Das alles schätze er extrem und sei auch ein wichtiger Grund dafür, dass er auch nach acht Jahren noch gern zur Arbeit kommt. «Nicht einmal Corona schafft es, diese Unternehmenskultur zu zerstören», bilanziert Renato Parisato stolz.

Kein Home Run

Klar gibt es auch in seinem Job Schattenseiten. «Meine grösste Herausforderung sind meine vielen verschiedenen Tätigkeiten». Es sei nicht immer leicht, die verschiedenen Rollen alle unter einen Hut zu bringen. «Manchmal fühle ich mich wie ein Zirkusakrobat, der versucht, alle Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten», meint Renato Parisato. Ausserdem ist die Arbeit im Sales von Individualsoftwarelösungen eine tägliche Herausforderung: «Verkaufen ist Knochenarbeit», sagt Renato Parisato, «das ist alles andere als ein Home Run.» Es gibt kein fixfertiges Produkt mit einem Hochglanzprospekt, sondern ist ein Vertrauensgeschäft mit langen Sales Zyklen. Doch am Schluss überwiegen die positiven Aspekte die negativen bei weitem. Denn schliesslich «liebe ich es, mit Menschen zusammenzuarbeiten und Kunden weiterzubringen», sagt Renato Parisato.

Weiter Horizont

Neben seinen Skills als Kommunikator hilft Renato Parisato auch sein etwas anderer Werdegang bei der Aufgabe, die Kunden langfristig zu begeistern. Denn gestartet hat er weder am Telefon noch hinter dem Bildschirm, sondern mit Bleistift und Papier. «Ich habe früher immer sehr gerne und gut gezeichnet und entschied mich deshalb für eine Berufsausbildung als Tiefbauzeichner», führt Renato Parisato aus. In einem kleinen Unternehmen habe er sehr viel profitiert, alle Geschäftsbereiche erlebt und sofort Verantwortung übernehmen dürfen. «Für mich war diese Lehre die perfekte Entscheidung», erinnert er sich, «ich wurde extrem gefördert und habe gelernt, selbständig und exakt zu arbeiten.» Nach drei Jahren als Tiefbauzeichner orientierte sich Renato Parisato beruflich um und liess sich zum Informatiker umschulen. «Ich wollte einfach irgendetwas bauen», sagt er. So kam er von der Baubranche in die IT. «Da ich relativ gut mit Menschen umgehen kann, offen und kommunikativ bin, wurde ich intern gefördert und zum Projektmanager ausgebildet», beschreibt der zweifache Familienvater seinen weiteren Werdegang. Mit dem Wechsel zu GARAIO vollzog Renato Parisato auch noch den Schritt von der Delivery zum Verkauf und merkte, dass er genau da seine Fähigkeiten gut einbringen kann: «Ich merkte: das macht mir ja auch Spass!» Gerade aufgrund seines Backgrounds habe er das Verständnis für die Kunden. Gleichzeitig sagt der gebürtige Solothurner aber auch: «Ich bin kein klassischer Verkäufer.» Lieber spürt er Probleme des Kunden und zeigt danach auf, wie man diese lösen kann. «Der Kunde steht bei mir immer im Zentrum, ich will ihm helfen.» Um das bestmöglich zu erreichen, bildet sich Renato Parisato auch gezielt thematisch weiter. Unbedingt noch lernen möchte er aber vor allem noch eine Sprache. «Ich kann als halber Italiener kein Wort Italienisch», sagt Parisato, «das ist schon fast peinlich.»

Ausgleich auf dem Bike

Eine einstige Leidenschaft hat der 50-Jährige komplett aufgegeben: «Ich zeichne nicht mehr», sagt der gelernte Tiefbauzeichner. Sein früheres Hobby hat in seinem Alltag schlicht keinen Platz mehr. Heute sucht Renato Parisato den Ausgleich zur Arbeit bei seiner Familie und im Sport. «Ich habe zwei Mal pro Woche Zeit geblockt fürs Biken», berichtet er. Ohne festgelegten Termin würden diese sportlichen Auszeiten wohl untergehen, «so gehört der Sport fest zu meinem Alltag.» Im Winter ändert sich die Sportart – «da verbringe ich jede freie Minute auf der Skipiste.» Daneben ist es ihm auch wichtig, die Zeit mit Familie und Freunden bewusst zu zelebrieren.

Wenn es einmal entgegen aller Erwartungen zum Trotz im Leben des Renato Parisato stille Momente gibt, liest er gerne einmal einen guten Krimi. «Fürs Bücherlesen finde ich aber wirklich nur in den Ferien Zeit», gibt er zu und hat aber trotzdem sofort eine Empfehlung parat: «Das Washington-Dekret von Jussi Adler-Olsen finde ich grossartig!

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