12. August 2020

Day in Life of a Content Marketer

HR-Blog
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Von kornblumenblauen Seen und produktiven Stunden - komm mit auf eine Reise ins Berner Oberland und erlebe dabei meinen Homeoffice-Alltag hautnah.  

Der Thunersee zeigt sich heute wieder einmal von seiner Schokoladenseite und glänzt in x verschiedenen Blautönen. Von weitem gesehen scheint er wie in ein dunkles Türkis getaucht, beim Schwimmen verwandelt sich das Wasser in ein helles, durchsichtiges Etwas und später leuchtet der See vor der Liegewiese in einem strahlenden Kornblumenblau.  

Doch allzu lange geniessen kann und will ich die Ferienregion vor meiner Homeoffice-Tür heute nicht, gibt es doch auch geschäftlich allerhand zu erledigen. Die Arbeit ruft. So bin ich am späteren Nachmittag von meiner Auszeit am See wieder zurück, sitze am heimischen Tisch und lächle in die Webcam. Dank der Sonne, die meinen von der Büroarbeit verspannten Nacken wärmte und mir wertvolles Vitamin D zuführte, bin ich voller Energie für die letzten rund drei Stunden meines Arbeitstages. 

Produktive und nicht-produktive Zeiten 

Wer mitgerechnet hat, hat es bereits gemerkt: Ja, ich arbeite im Homeoffice häufig länger als «nur» bis um 17 Uhr. Meine Arbeitszeiten kann ich so besser meinem natürlichen Rhythmus anpassen und erreiche damit mehr Produktivität und bin zusätzlich auch noch zufriedener. So entsteht durch das flexible Arbeitsmodell, das GARAIO nicht nur während der Corona-Krise allen Mitarbeitenden bietet, eine Win-Win-Situation. In den drei Stunden nach meiner Auszeit am See erledige ich dank meinem nach dem Schwimmen klaren Kopf und aufgeladenen Batterien sehr wahrscheinlich mehr, als wenn ich mich fünf Stunden am Stück gequält und mir keine Pause gegönnt hätte.  
Dass diese Art der persönlichen Arbeitseinteilung nicht wirklich förderlich ist, durfte ich gerade an diesem Morgen erleben, denn da war aufgrund von diversen Meetings und Deadlines ein mindestens fünf-Stunden-Block von Nöten. Irgendwo zwischen graphischen Anpassungen in einem Dokument, das trotz aller Mühe den eigenen Ansprüchen noch nicht gerecht wird, einem Feedbackgespräch, dem Korrigieren und Onlineschalten eines Blogbeitrags und dem Lesen von Fachliteratur muss meine intrinsische Motivation und Energie aufgebraucht worden sein. Deshalb war die spontane Fahrt an den See die beste Lösung. Wasser, Sonne und ein klein wenig Sport haben es noch immer geschafft, in meinem Kopf Platz für neue Gedanken und Aufgaben zu schaffen.  

Schreiben und ein schöner Tintenfleck 

Nach dieser kleinen Auszeit sitze ich jetzt wieder an meinem Schreibtisch und konzentriere mich auf meinen Kollegen, der mir gerade erklärt, welche spezifischen Vorteile eine Digital Experience Platform bietet. Später diskutieren wir darüber, wie wir diese Informationen verständlich geschrieben und übersichtlich dargestellt unseren Kunden zur Verfügung stellen und ihnen so einen echten Mehrwert bieten. Da ich mich vor allem um Texte kümmere, ist es mir wichtig, den Spagat zwischen spannend und technisch so gut wie möglich zu schaffen. Eine passende Einleitung scheint mir besonders wichtig zu sein, deshalb verbringe ich einen Teil meines Abends damit, einen geeigneten alltäglichen Zugang zu dem nicht alltäglichen Thema zu finden und schreibe einen ersten Entwurf. Die Zeit, die dann noch übrigbleibt, nutze ich, um diverse E-Mails zu beantworten und meine To-Do-Liste für den nächsten Tag zu schreiben. Danach sitze ich auf dem Balkon und geniesse die Aussicht auf die Berge und auf den blauen Tintenfleck, der sich Thunersee nennt.  

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