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Dmitriy Monastyrskikh06. Oktober 20222 min read

Mein Rückblick auf die Power Platform Konferenz

Vom 19.-22. September habe ich das erste Mal die Power Platform-Konferenz von Microsoft in Orlando, Florida, besucht. Hier teile ich meine Eindrücke und Learnings.

Für mich war der Besuch der Konferenz ein super Erlebnis. Das erste Mal konnte ich die grosse Community hautnah erleben. Es war erstaunlich, wie einfach es war, mit anderen Delegates ins Gespräch zu kommen. 

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Spannende Workshops

Am ersten Tag ging es mit einem Workshop von Shane Young los. Ich kenne Shane Young von YouTube. Er ist einer der Tutorial-Gurus, welche die technischen Aspekte der Canvas-Apps unterrichten. Der Workshop dauerte einen Tag und fokussierte sich auf die Möglichkeiten von Dataverse for Teams.  

3'500 Teilnehmende versammelt

Nach dem ersten erfolgreichen Workshoptag fing die Konferenz erst richtig an. Beim Frühstück merkte ich erst, wie voll das Hotel geworden war und beim ersten Keynote Speech sah ich auch die rund 3'500 Teilnehmenden in einem Raum versammelt. 

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Kommunikation 

Ein sehr nützliches Tool war die Whova App. Mit dieser App konnte man mit anderen Teilnehmenden chatten, Gruppen organisieren, um über spezifische Themen zu diskutieren, oder für soziale Aktivitäten abzumachen. Dieses Tool war für mich sehr nützlich, vor allem weil ich alleine zur Konferenz angereist bin. So hatte ich die Möglichkeit, mich mit vielen verschiedenen Personen mit unterschiedlichen Rollen aus verschiedenen Ländern über die Power Platform und deren Challenges zu unterhalten.  

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USA als Vorreiter

Aufgefallen ist mir die unterschiedliche Maturität der Platform. Die USA ist Vorreiterin in diesem Bereich. Fusion Teams (Citizen Developer und Software Developer) und etablierte Governance Prozesse sind hier Standard. Ich würde hier die Schweiz im Mittelfeld einstufen. Wir sind noch nicht so weit wie die USA, um die Platform wirklich effizient zu nutzen, aber ganz am Anfang stehen wir auch nicht. Auch bin ich überzeugt, dass der Hype langsam nach Europa kommt und die Adoption vorantreibt. Die Zahlen von Microsoft belegen dies auch eindeutig: Die Power Platform hat Stand Juli 2022 sieben Millionen aktive User.  

Ich habe die Konferenz sehr genossen. Insgesamt standen 150 verschiedene Sessions zur Auswahl. So hatte ich auch die Möglichkeit mich mit Themen auseinanderzusetzen, mit welchen ich eigentlich wenig zu tun habe, beispielsweise Model Driven Apps. Die Sessions waren auch sehr breit gefächert. So war für jede Person und jede Funktion etwas dabei, egal ob Citizen Developer oder Softwareentwicklerin. Dies war auch eine super Gelegenheit, um den eigenen Horizont zu erweitern und zu sehen, wie andere Lösungen implementieren und wie die Tools der Plattform auch eingesetzt werden können.

Spannende Updates

Zusammenfassend freue ich mich auch auf die neusten Updates, die kommen werden. Hier eine Auswahl der am meist antizipierten: 

  • Co Authoring Power Apps  
  • Cards für Power Apps  
  • Maker matching mit Virtual Agents (Advisor) 
  • SAP Connectors und Templates   
  • Automation COE Toolkit  
  • Power Up Programm für Karriere Wechsel  
  • Native Export zu PDF 
  • Einfachere Art responsive Canvas Apps zu bauen
     

Geselliger Teil wichtig

Um dies alles noch abzurunden, gab es am Mittwoch eine Universal Studio Party für alle Konferenzbesucher. Microsoft hatte einen Teil des Parks gemietet und so konnten wir ohne anzustehen viele Bahnen fahren, uns verpflegen und einfach gemeinsam eine grossartige Zeit verbringen.

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