10. August 2021

Podcast aus dem Haus GARAIO

HR-Blog
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Damit der spontane persönliche Austausch trotz Pandemie nicht ganz verloren geht, produzieren Alissia Asta und Debborah Batschelet einen internen Podcast, der so manche unbekannte Seiten der Kollegen enthüllt. 

Debborah Batschelet und Alissia Asta aus dem Administrationsteam der GARAIO AG beweisen, wie man aus einer Not eine Tugend macht: «Wir haben letztes Jahr gespürt, dass die spontane Kommunikation fehlt und sorgten uns, dass der GARAIO-Groove verloren gehen könnte.» Da alle Mitarbeitenden während dem Lockdown von zuhause aus gearbeitet haben, war es in den Räumlichkeiten der GARAIO Villa an der Laupenstrasse in Bern eigenartig still. «Wir wollten etwas bieten, das diese spontanen Gespräche ersetzt», beschreibt Alissia Asta. Nach kurzem Brainstorming war der GARAIO interne Podcast My Time geboren. Während rund einer Viertelstunde erzählt jemand aus der GARAIO-Family persönliche Erlebnisse. Das Ziel ist klar: «Der Podcast soll die Storys, die normalerweise in den Gängen, in der Cafeteria oder am Mittagstisch besprochen werden, ins Home Office transportieren», sagt Debborah Batschelet.

Spannende Einblicke

Das Ziel erreicht der Podcast ganz klar: Seit der ersten Episode, die am 30. November veröffentlicht wurde, sind viele süchtig nach den lustigen Einblicken in das Leben eines Kollegen. Aufmerksame Hörer haben in 23 Episoden schon so einiges über den einen oder anderen Arbeitskollegen erfahren, was wohl nicht im obligaten online Kafi-Meeting oder Teams-Apéro besprochen worden wäre. Egal ob Traumberuf, prägende Erlebnisse mit Alkohol oder Gesellschaftskritik – die My Time, die anfangs wöchentlich erschien, bringt einiges zu Tage.

Verhaftungen und Reisetipps

Das Erfolgsrezept der beiden Macherinnen, die pro Folge rund einen halben Tag Zeit investieren, sind überraschende und erfrischend andere Fragen. Diese wählen sie gezielt je nach Gast aus. «Wir achten darauf, dass niemand sich unwohl fühlt», betont Alissia Asta. Dank ihrer Tätigkeit in der Administration kennen sie die Mitarbeitenden und wissen, wen sie provozieren dürfen. Bei der Auswahl der Fragen lassen sie sich auch von anderen Podcasts inspirieren – so stammt beispielsweise eine spannende Eingangsfrage von der Sprechstunde: Stelle dir vor, du wirst verhaftet. Welchen Grund dafür würden deine Freunde wohl als erstes vermuten?

«Sonst hören wir beide sehr gerne True Crime Podcasts», sagt Debborah Batschelet, «davon gibt es in der My Time zum Glück aber wenig.» Obwohl (meistens) weder Blut noch Gefängnisstrafen besprochen werden, ist die My Time spannend.

Auch immer sehr aufschlussreich findet Debborah Batschelet die Frage nach einem versteckten Talent; Alissia Asta fragt die Mitarbeitenden gerne nach Geheimtipps in der Schweiz. «Da waren schon einige spannende Tipps für mich dabei», sagt Alissia Asta über eine ihrer Lieblingsfragen. Eine Lieblingsepisode haben die beiden nicht explizit. «Es gibt mega viele sehr coole Folgen – da kann man sich nicht entscheiden», sagt Debborah Batschelet. Alissia Asta findet es vor allem auch gut, dass jede Folge unterschiedlich ist. Bei einigen überzeugt vor allem die Story an sich, bei anderen steht die Lebenseinstellung des Menschen im Vordergrund und manchmal darf man auch einfach lachen. «Es ist für jeden und jede etwas dabei», ist sich Alissia Asta sicher.

Viele positive Rückmeldungen

Deshalb investieren die beiden gerne Zeit und Energie in die Produktion des Podcasts. «Für uns lohnt es sich auf jeden Fall», sagen beide. Motivierend sind dabei auch die vielen positiven Rückmeldungen. «Viele sagten uns, dass die My Time Anlass für weitere Gespräche untereinander gab», sagt Alissia Asta. Generell freuen sich die beiden Macherinnen, dass die spontane Idee intern sehr geschätzt wird. «Anfangs rissen sich die Leute um einen Platz im Podcast», erinnert sich Debborah Batschelet. Heute ist die Situation eine andere, da sich die Gänge an der Laupenstrasse langsam wieder füllen. Aktuell wird die My Time deshalb nur noch alle zwei Wochen veröffentlicht. Wie lange die My Time Geschichte noch weiter geschrieben wird, ist unklar – Debborah Batschelet und Alissia Asta werden sich wie bisher spontan der Situation anpassen.

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