Trends im B2B Commerce - die digitalen Möglichkeiten im 2020

Wohin die Reise wohl gehen wird? Ein Versuch einer Einschätzung unter der Berücksichtigung der Disruption der Handelsstufen und der Digital-Natives-Revolution .

Für den B2B Commerce wird in verschiedensten Studien ein grosses Potential prognostiziert. Doch nebst den tollen Aussichten, tauchen auch Themen wie «Disruption der Handelsstufen» und die «Veränderung des Kaufverhaltens» infolge der «Übernahme der Digital Natives» in ein paar Jahren auf.

Der digitale Vorstoss der Hersteller direkt an die Endkunden zu liefern (also D2C) wird immer offensichtlicher. Die Hersteller ihrerseits trumpfen mit zusätzlichen Services wie Clubs, Abos, Konfiguratoren oder der Personalisierung auf. Auch können sie sich gegenüber dem Endkunden als Experten profilieren. Das grosse Defizit war bisher, dass die Hersteller ihre Endkunden eigentlich gar nicht so gut kannten, da vom Handel einfach zu wenig Daten gesammelt resp. analysiert und an die Hersteller zurückgemeldet wurden. Doch dies ändert sich nun gewaltig, denn die Hersteller gehen mit (neuen) Verkaufskanälen direkt auf die Endkunden los.

Auch dank den Social Media Kanälen werden fleissig Daten gesammelt, welche direkt in die Marktforschung fliessen. Mit Limited Editions oder eigenen Testpaketen können nun wertvolle Insights gewonnen werden.

Die Händler sehen sich langsam aber sicher mit der Disruption ihres Geschäftsmodells konfrontiert. Doch was tun? Die etablierten Händler gehen in Richtung Marktplatz oder Plattform und versuchen dort im Markt Fuss zu fassen. Ob es allen gelingen wird, sehen wir sicher in ein paar Jahren.

So ergeben sich zusammengefasst weitere Trends für 2019 resp. 2020:

  • Mobil First
  • Personalisierung
  • Subscription Economy / Commerce
  • Digitale Plattformen
  • Social Commerce

Wichtig ist nun, dass sich die Hersteller und/oder Händler entsprechend (neu) orientierten. Die Prüfung der digitalen Verkaufskanäle ist ein MUSS und sollte so rasch als möglich angepasst werden. Die berechtigte Frage ist nun, ob die Strategie mit der (teilweise veralteten) Infrastruktur mithalten kann.