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GARAIO investiert in iPhone-Entwicklungen

Die Informatik-Welt ist in Bewegung. Wer gedacht hat, dass schon alles erfunden ist, wird immer wieder eines Besseren belehrt. Ruby on Rails, die Entwicklungsumgebung für Web-Anwendungen hat trotz minimalem Marketingbudget unglaublich grosses Echo im Markt ausgelöst. Daneben hat in den letzten 18 Monaten vor allem Apple mit dem neuen, revolutionären „Mobile Internet Device (MID) iPhone“ für Furore gesorgt.

Mehr als nur ein überdimensioniertes Telefon
Man könnte zuerst denken, das iPhone sei nur ein etwas überdimensioniertes Telefon, wenn auch eines mit originellen und ausgefeilten Bildschirmdesigns. Doch weit gefehlt. Dieses Gerät stellt eine neue Form dar, wie wir in Zukunft Computer bedienen werden. Eine wesentliche Basis ist die tastenlose Glasscheibe, die mit mehreren Fingern gleichzeitig Operationen auf dem Bildschirm erlaubt. Bekannt ist beispielsweise die Bildvergrösserung mit zwei Fingern. Nicht ganz so augenfällig ist vielleicht, dass der Multitouch-Bildschirm mit beliebig vielen Fingern umgehen kann. Kein anderes Gerät bietet zurzeit eine ähnliche Technologie.

Herausragende technische Fähigkeiten
Einige iPhone-Benutzer der ersten Stunde beklagten sich darüber, dass kein GPS-Positionierungschip enthalten war. Andere wiederum meinten, die EDGE-Datenübertragung sei einfach nicht schnell genug. Viele andere Smartphone-Hersteller wechselten daher schon vor einiger Zeit auf UMTS (3G). Letztlich hat auch Apple dem Druck nachgegeben und im iPhone 3G einige neue Technologien eingebaut, unter anderem UMTS und GPS. Viel wichtiger als diese gängigen „Features“, die wir auch bei anderen Handyherstellern finden, ist wiederum wie Bestehendes „neu erfunden“ wird.

So hat das iPhone einen Beschleunigungssensor, der Bewegungen des Handys über Sensoren an die Software weiterleiten kann. Diese Sensoren sind heute in jeder handelsüblichen Notebookfestplatte eingebaut und dienen dazu, Erschütterungen zu erkennen, damit der Schreib-Lesekopf rasch in die Parkposition gefahren und damit der Verlust von Daten vermieden werden kann. Apple hat diesem Sensor eine neue Funktion übertragen.

Wie es gerade zu Beginn auch bei PC‘s üblich war, sind Spiele der Leistungsmassstab, an dem immer schnellere und leistungsfähigere Hardware gemessen wird. So sind es auch beim iPhone momentan in erster Linie Spiele, die mit dem Beschleunigungssensor neue Formen der Interaktion zwischen Mensch und Computer möglich machen.

Warum investiert GARAIO in iPhone-Entwicklungen?
Wir sind klar der Auffassung, dass das iPhone eine Revolution darstellt. Es wird einiges bewegen. Vermutlich werden wir neue Formen von Computern sehen, die mit Multitouch arbeiten. Möglicherweise wird es nicht mehr lange dauern, bis wir mit Fingern auf dem Bildschirm Objekte verschieben oder mit dem Bewegungssensor in grossen Datenmengen navigieren. In jedem Fall wird es einige Innovationen geben, wie die neuen Sensoren mit Software verschmolzen werden können. Daher investieren wir vom Innovationsteam in diesen Bereich.

Welche Applikationen sind geplant?
Unsere Kernkompetenz liegt in erster Linie in der Entwicklung von Geschäftsanwendungen auf Basis von Microsoft-Technologien. Wir möchten unser bestehendes Know-how zusammen mit dem neu gewonnenen Programmierwissen auf der hauseigenen Entwicklungsumgebung von Apple, XCode, nutzen. So wollen wir Anwendungen entwickeln, welche die Vorzüge der neuen Technik mit bestehenden Geschäftsanwendungen kombinieren. Unser erstes Produkt ist daher eine Software, die das microsofteigene ActiveSync-Protokoll zur Synchronisierung von E-Mails, Kontakten und Kalenderdaten um eine zusätzliche häufig genutzte Funktion erweitert. Der Name dieses Produkts ist iExchange.

Lesen Sie mehr zu iExchange.

Ihr Ansprechpartner:
Thomas Garaio



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